Microsoft 365: Bitte prüfen Sie bis spätestens 14. Dezember
Administratoren können jetzt per Schalter steuern, ob E-Mails, Dateien und Teams-Daten strikt in Deutschland verbleiben oder EU-weit gespeichert werden dürfen.
Microsoft macht die Datenverwaltung flexibler: Ein neuer Schalter im Admin Center bestimmt, ob Ihre Teams-Chats, Dateien und E-Mails rein lokal in Deutschland liegen oder in EU-weiten Rechenzentren gesichert werden dürfen.
Erfolgt bis zum 14. Dezember 2026 keine explizite Konfiguration, gilt standardmäßig die Zustimmung zur EU-weiten Datenspeicherung durch Microsoft. Der administrative Prüfaufwand hierfür liegt bei lediglich etwa zwei Minuten.
Sie brauchen dafür die Rolle „Globaler Administrator“. Falls Sie die nicht haben, schicken Sie diesen Absatz an die Person, die Ihre Microsoft-365-Verwaltung betreut.
Bedeutung der Konfigurationszustände:
Aktiviert („Ein“): Ihre ruhenden Daten verbleiben ausnahmslos an deutschen Rechenzentrumsstandorten.
Deaktiviert („Aus“): Microsoft erhält die Berechtigung, die entsprechenden Daten ab dem 14. Dezember innerhalb der EU zu verlagern.
Option nicht verfügbar: Die Einstellung ist für Ihren Mandanten voraussichtlich nicht relevant. Dies tritt auf, wenn die Standardregion nicht Deutschland, Frankreich, Norwegen, Schweden oder die Schweiz ist oder wenn das Add-on „Advanced Data Residency“ bereits aktiv genutzt wird.
Eine nachträgliche Anpassung ist jederzeit möglich. Um unkontrollierte Verschiebungen zu vermeiden, empfiehlt sich jedoch eine verbindliche Festlegung vor Ablauf der Frist.
Was wird geregelt?
Wirkung:
Drittstaaten-Transfer:
Zuständigkeiten & Stakeholder
Saubere Dokumentation sicherstellen
Betroffene Dienste:
Exchange Online, SharePoint, OneDrive, Teams sowie Microsoft 365 Copilot (inkl. Chat).
Mit den besten Grüßen
Ihr
